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Josef Strahl hilft Bedürftigen in Ungarn

 

Auszug aus einem Artikel von Redakteurin Susanne Schneider / Rheinzeitung, 14.12.2015

"Menschen in Not zu helfen, ist seine Mission Engagement Josef Strahl organisiert seit über 20 Jahren Hilfsgüter.

 

Vorbereitung zum Transport

 

Vorbereitung für den Transport
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Foto: Strahl


Pleckhausen. Wenn Josef Strahl große Not sieht, wendet er nicht den Blick ab. Ganz im Gegenteil: Der 83-Jährige hilft, wo er kann. So profitierten schon Menschen in Indien, Afrika oder in osteuropäischen Ländern von seinem ehrenamtlichen Einsatz. Danach gefragt, warum er sich eigentlich    engagiert, antwortet Strahl schlicht: „Ich weiß, wie es ist, Not und Hunger zu leiden."
Der Donauschwabe kam 1944 mit zwölf Jahren in eines der Vernichtungslager in Tito-Jugoslawien. Zwei Jahre später konnte er von dort flüchten. „Ich habe ständig nur Hunger gehabt. Hunger und Not begleiteten mich über Jahre , erinnert sich Strahl. Sein Weg führte ihn nach Deutschland, wo er in Dortmund lebte und erfolgreich als Unternehmer tätig war. 1993 zog er nach Pleckhausen.


Beladung des Lastzuges

Betten für ein Altenheim
Beladung des Lastzuges
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Foto: Strahl
Betten für ein Altenheim
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Foto: Strahl

 

Besonders trifft den 83-Jährigen auch die Situation der Menschen in der Region Batschka, die Gebiete von Ungarn und Serbien umfasst. „Dort herrscht bittere Not. Es gibt keine Arbeit, aber die Lebenshaltungskosten sind sehr hoch", berichtet Strahl. Wer 40 Jahre gearbeitet habe, erhalte nur eine Rente von umgerechnet 280 Euro. Auch um Altenheime, Tagesstätten, Kindergärten und Schulen vernünftig einzurichten, fehle oftmals das Geld. Diese Zustände will Strahl aber nicht so einfach hinnehmen. Allein seit 1996 gingen mehr als 1000 Pflegebetten an Alten- oder Behindertenheime. Zudem organisierte er neben vielen anderen Hilfsgütern Rollstühle und Gehhilfen, medizinische Hilfsmittel, Kleidung und Bettwäsche sowie Nahrungsmittel. An Schulen lieferte er Tische, Stühle und Schulhefte. Die Waren werden mittels Lkw transportiert und in einem großen, angemieteten Schwabenhaus in Ungarn zwischengelagert.

 


Transportgerecht verpackt

Beladen des Aufliegers
Transportgercht verpackt
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Foto: Strahl
Beladung des Sattelaufliegers
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Foto: Strahl

 

Bei der Beschaffung all dieser unterschiedlichen Sachspenden kommt Strahl sein großes Netzwerk zugute. „Das ist das A und 0", bekräftigt Strahl. Aus seiner Zeit als Unternehmer hat er noch viele nützliche Kontakte, außerdem bekommt er immer wieder mal einen Anruf, wenn günstig Möbel, Kleidung oder Konserven erworben werden können. Trotz seiner 83 Jahre lässt er es sich nicht nehmen, selbst vor Ort nach dem Rechten zu sehen. Ihm ist es wichtig, sich ein eigenes Bild davon zu machen, was wo gebraucht wird, und dass die Sachen auch da ankommen, wo sie gebraucht werden. „Wenn etwas gelungen ist, dann freut mich das natürlich auch. Und ich hoffe, dass der liebe Gott das registriert und sagt: Josef, du bleibst noch ein bisschen unten", sagt Strahl."


Zeitungsartikel über Herrn Strahl

Dankschreiben von einem ungarischen Bürgermeister
Zeitungsartikel über Herrn Strahl
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Foto: Strahl
Dankschreiben von einem ungarischen Bürgermeister
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Foto: Strahl