Budapester Rundschau - Siegfried Brachfeld / Sándor Novobáczky - Glossen zweier ungarischer Journalisten aus "Budapester Rundschau" seit 1971

Siegfried Brachfeld und Sándor Novobáczky

 
Blick auf den heiligen König Szent Istvány an der Freiheitsbrücke

 

 

Blick auf den heiligen König Szent Istvány an der Freiheitsbrücke
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Foto: Vörösváry és Társa BT Budapest, Pál Vörösváry

Pester Lloyd in Budapest
(mit aktuellen deutschsprachigen Artikeln des Alltags)

Die unnachahmlichen Satiren von Siegfried Brachfeld und Sándor Novobáczky dürfen wir an dieser Stelle mit freundlicher Genehmigung des Verlages "Pester Lloyd" [im Auftrag der Geschäftsleitung, Marco Schicker, PESTER LLOYD, Büro Wien] veröffentlichen.
Die frühere "Budapester Rundschau", hatte diese Geschichten vor mehr als 30 Jahren bereits veröffentlicht. Diese Wochenzeitung war in der damaligen DDR sehr beliebt und deshalb waren auch diese Geschichten einem breiten Publikum zugänglich.

Ihre Rózsa Schräpler

Ungarn-Glossen von Siegfried Brachfeld
Pester Lloyd Verlag Budapest, 2003
170 Seiten, Hartdeckeleinband
ISBN 963 210 702 0
Preis: 3.000,- Forint (zzgl. Versand)
Weitere Ungarn-Glossen von Siegfried Brachfeld unter dem Titel: "Warum ist die Krone schief?" sind beim PESTER LLOYD-Verlag erhältlich.

Website: www.pesterlloyd.net/Verlag/Bucher/bucher.html

 

Entnommene humorvolle Passage aus Prof. Georg Kövarys: " Ein Ungar kommt selten allein":
der Magyarenspiegel aufpoliert
Verlag Styria 1994
ISBN 3-222-12241-5
Herausgeber:
Verlag Styria, bitte den folgenden Link in Ihre Browserzeile einfügen: styria.com/de/

Zitat Prof. Köváry:

"Wissenschaftlich belegt ist folgendes, wobei ich die Daten aus dem mir frischest zugänglichen ungarischen Geschichtsbuch entlehne, Erscheinungsjahr 1992: Um 4000 vor Christus löst sich die Gemeinschaft der Uralvölker auf, die Finno-Ugrier und die Samojeden trennen sich voneinander.

Um 2000 v. Chr. geht die finnugrische Gemeinschaft auseinander. Im Laufe der Zeit zerfällt das Urvolk in mehrere Gruppen: Finnen, Lappen, Esten und die ganze Liste, die im Zusammenhang mit dem Ursprung der ungarischen Sprache bereits bekanntgegeben wurde. Die Oguren, also die Urahnen der Ungarn, bleiben in Westsibirien.
Was ich nun hier einfüge dürfte ich mir als gewissenhafter Geschichtswisssenschaftler nicht erlauben. Zu meinem Glück bin ich jedoch ein zügelloser Humorist, und so gestatte ich mir, den geneigten Leser zu fragen, ob er schon gehört habe, wie die Finnen sich von den Ungarn getrennt hätten.

Nun dies geschah so: Der Urstamm völkerwanderte und wanderte, bis er eines schönen Tages zu einer Kreuzung kam. Dort stand ein Wegweiser mit der Aufschrift "nach Helsinki".

Und diejenigen, die lesen konnten, setzen ihren Weg dorthin fort". [Ende Zitat] ;-)

Die Ungarn auf dem Weg nach Finnland

Die Ungarn auf dem Weg nach Finnland
Bild: Stefan Bayer  / pixelio.de