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Im Büffelreservat

 

Wie finden Sie zum Büffelreservat?

Seit die Südautobahn am Balaton fertig ist, können Sie diese bis zur Abfahrt Zalakomár nutzen.
Wenn Sie rechts abgebogen sind, fahren sie in Richtung der weißen Kirche. Umfahren Sie sie linkshaltend in der S-Kurve vor der Kirche und halten sich dann rechts aus dem Ort heraus ca. 1,8 km. Am Ortsende fahren Sie an vielen Häusern vorbei, in denen die Menschen hausen, die der normale Sterbliche bei uns nicht mehr so benennen darf. Ich möchte mich nicht mit den "Gutmenschen" bei uns anlegen und stelle nur fest, dass diese Bewohner von den Ungarn nach wie vor Zigeuner genannt werden. Es könnte allerdings nicht schaden, wenn der eine oder andere deutsche "Weltverbesserer" sich vor Ort einmal umsehen würde, um nur ansatzweise zu verstehen, welche riesigen Aufgaben dem ungarischen Staat mit dem Versuch der Integration aufgebürdet sind.


Eingangsgebäude zum Büffelreservat

Historischer Ziehbrunnen
Eingangsgebäude zum Büffelreservat
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Foto: Eigen
Historischer Ziehbrunnen
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Wenn Sie meinen, nun fast das Ende der Welt erreicht zu haben und daran zweifeln, ob Sie sich nicht verfahren haben könnten, taucht auf der rechten Seite eine kleine Wegweiser-Tafel zum Bivály-Reservat auf. Wenn Sie aufpassen, können Sie sie nicht verfehlen. Es setzt allerdings voraus, dass Sie die kleine Straße nicht mit einem Rallye-Kurs verwechseln.
Auf ersterem Weg könnne Sie auch zum Vogelreservat des Kleinen Balatons [Kis Balaton]) gelangen.


Büffelfamilie in der Suhle

Wälzen im Schlamm
Büffelfamilie in der Suhle
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Beim Wälzen im Schlamm werden Insekten vertrieben und eine Kühlung erzielt
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Das größte Büffelreservat in Europa hält ca. 400 Büffel. Sie werden zum einen zum genetischen Erhalt und zum anderen bereits zur Schlachtung gehalten.
Der ungarische Staat schützt somit einige hundert Stück Büffel. Der ehemalige Bestand von ca. 100 000 Tieren sank bis heute mit der Intensivierung der Landwirtschaft auf diese Zahlen. Der Urahn des Hausbüffels (Bos Bubalus Domesticus) ist der in Indien auch noch heute wild lebende Wildbüffel. In Ungarn wurde er in den Regionen Zala und Somogy nur als Zugvieh gehalten. Der Büffel kann sehr alt werden (ca. 30 - 35 Jahre). Seine Milch hat einen hohen Fett- und Trockenstoffgehalt. Die Bewahrung und Zucht der genetisch und kulturgeschichtlich wertvollen Tieres ist für Ungarn eine wichtige Aufgabe.

Streichelzoo auf dem Rundweg

Fotospaß für die Daheimgebliebenen
Streichelzoo auf dem Rundweg
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Foto: Eigen
Fotospaß für die Daheimgebliebenen
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Foto: Eigen


Vom Eingangsgebäude kann man einen Rundweg gehen, auf dem auf Tafeln - leider nur in Englisch - die Besonderheiten der Büffelzucht erläutert werden. Wenn es warm ist, sollte man nicht vergessen, am Eingang noch für jeden eine kleine Flasche Mineralwasser zu kaufen und mitzunehmen.
Für Kinder ist der auf der Strecke befindliche Streichelzoo eine erfreuliche Abwechselung. Statt des Rundwegs können "Fußfaule" oder Gehbehinderte einen Planenwagen mieten, von dem aus Sie auch das Wesentliche des Reservats sehen können. Die Gespanne starten in der Nähe der Büffelställe. Mit abwechslungsreicher Planzen- und Tierwelt zeigen sich die Weiden immer wieder von einer neuen Seite. Sie werden reich an Erlebnissen zu den Büffelställen zurückkehren. Die Fahrt mit der Pferdekutsche dauert ca. 30 Minuten und kostete 2014 vier EUR.
Auf dem Rundweg kommen Sie direkt an den Suhlen vorbei. Es ist egal wie man zu Büffeln eingestellt sein mag, es ist ein Erlebnis zum Staunen und Schmunzeln.

Exklusive Ferienhäuser am Balaton

 

 

 

 

 

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